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Friedlicher Protest an der A11: Landwirte und „Deutsch-Land-Wirtschaft“ (DLW) demonstrieren gegen Mercosur-Abkommen

Friedlicher Protest an der A11: Landwirte und „Deutsch-Land-Wirtschaft“ (DLW) demonstrieren gegen Mercosur-Abkommen

10. Januar 2026

Pfingstberg, 9. Januar 2026 – Am gestrigen Donnerstag versammelten sich zahlreiche Landwirte aus der Region zu einem friedlichen Mahnprotest an der Autobahn A11 (Anschlussstelle Pfingstberg), um gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten zu demonstrieren. Unterstützt wurde die Aktion von der Partei „Deutschland-Land-Wirtschaft“ (DLW).

Die Demonstration richtet sich gegen die drohende Marktflut mit Agrarprodukten aus Südamerika, die unter deutlich geringeren Umwelt- und Sozialstandards produziert werden als in Deutschland. Die Teilnehmer fordern faire Wettbewerbsbedingungen statt eines einseitigen Preisdrucks, der die Existenz heimischer Familienbetriebe gefährdet.

"Wir stehen hier für Qualität und regionale Versorgungssicherheit. Das Mercosur-Abkommen in seiner jetzigen Form ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Landwirt, der hierzulande hohe Auflagen erfüllt, während andernorts billig für den europäischen Markt produziert wird“, erklärte Benjamin Meise von der DLW.

Die Partei DLW unterstreicht ihre Forderung nach einem sofortigen Stopp der Verhandlungen, solange keine strikte Einhaltung hiesiger Standards für Importwaren garantiert werden kann. Der Protest verlief störungsfrei und ohne Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs. 

Über DLW:
Die Partei „Deutschland-Land-Wirtschaft“ setzt sich u.a. für die Belange der Agrarwirtschaft, den Erhalt des ländlichen Raums und die Stärkung der bäuerlichen Selbstbestimmung ein.

Benjamin Meise, Bundesvorstand
Protest vom 8.1.2025

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